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(2002) Sei nit so dumm, Opa

Lustspiel in 3 Akten von Ulla Kling

wurde im Juni 2002 gespielt

Die Familie von Opa Zangerl ist einstimmig der Meinung, dass dieser nicht mehr in der Lage ist, sich und das kleine Häuschen alleine zu versorgen. In der Tat passiert auch so allerhand! - So wird über den alten, jedoch keinesfalls senilen Menschen "verhandelt", was mit ihm zu geschehen sei Haushälterin oder Heim. Gegen beides sträubt sich der Opa ganz energisch. Hilflos ist er den Streitereien seiner Kinder Ludwig, Hans und Greta ausgeliefert, wer nun welche Kosten für den "Alten" zu übernehmen hätte. Auf eine Annonce der Kinder tanzen nun der Reihe nach einige sehr unterschiedliche Bewerberinnen für den Posten als Haushälterin an: Fatima, die kinderreiche Türkin, Lilo, die weder putzt, kocht noch wäscht, im Hinblick auf ihre nicht zu übersehenden äußeren Qualitäten dem Opa jedoch am liebsten wäre. Es kommt jedoch ganz anders - Irma Kragler, eine resolute, tatkräftige Frau ist entschlossen, diesen Posten zu bekommen und lässt Opa keine Chance, Ihre Fürsorge zu entkommen. Was teils als erbitterter, teils als liebevoll ausgetragener Machtkampf zwischen Opa und Irma beginnt, endet langsam und kaum merklich als ungewöhnliche Liebesgeschichte. - Opa findet, der Entrüstung seiner "Lieben" zum Trotz noch den Mut, sein Leben nochmals selbst in die Hand zu nehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Er beweist seinen Kindern, er ist noch lang nicht "reif" fürs Altersheim!

 

Franz Zangerl, Opa Rudolf Posch
Ludwig Zangerl, Sohn Hermann Berger 
Hans Zangerl, Sohn Friedrich Berger
Lydia, dessen Frau Andrea Schieferer
Gerda Zangerl, Tochter Waltraud Nemeth
Lenerl, deren Tochter Stefanie Kluckner
Irma Kragler, Haushälterin Bernadette Posch
Lilo, Bewerberin Marina Rainer
Olga, Sandlerin Paula Posch
Tierärztin Maria Stingl
 
Regie Heinrich Schieferer
Regieassistentin Annemarie Told
Souffleuse Sabine Kluckner
Requisite Grete Nairz
Maske Margit Lang
Bühnenbild Johann Rainer 
  Monika Wörndle
Ton/Licht Monika Wörndle